Was kostet der Schutz der Privatsphäre

Zu kleines Bewusstsein für Schutz der Privatsphäre verursacht unnötige Kosten

München, 28. Januar 2021. Das Bewusstsein für den Schutz der Privatsphäre auch von Unternehmensseite ist in den Köpfen von Verantwortlichen noch nicht angekommen. Direkte Folgen daraus sind gesteigerte Ransomware-Angriffe sowie Erpressungsversuche. Gleichzeitig setzen sich Unternehmen unnötigen DSGVO-Verstößen aus.

Gemäß einer Befragung des Value Added Distributor für IT-Sicherheitslösungen RED EAGLE bei seinen Kunden ist der Schutz privater Daten keineswegs so hoch priorisiert, wie der von Unternehmensdaten. Ein Fehler der doppelt teuer werden kann. Zum einen richten extrahierte persönliche Arbeitnehmer:Innendaten auch für Arbeitgeber:Innen einen großen Schaden an. Aus allen einzelnen digitalen Footprints, wie unter anderem Browserhistorien, Cache-Dateien oder Favoriten, entsteht ein Gesamtbild des Nutzers. Die gewonnenen Daten werden dann nicht nur für kommerzielle Zwecke genutzt, wie Cambridge Analytica eindrucksvoll demonstrierte.

Zum anderen hat der Gesetzgeber mit der Einführung der DSGVO geregelt, dass der Schutz auch privater Daten zur Fürsorgepflicht der Unternehmen zählt. Da mögliche Verstöße rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können, wird Datendiebstahl nicht nur brisant für die IT oder die Datenschutzbeauftragten, sondern auch ein Fall für die Rechtsabteilungen.

 

„Zugegeben, die Empörung über den Umgang mit persönlichen Daten durch die Social-Media-Kanäle steigt. Damit steigt auch ein wenig die Nachfrage nach Datensicherheit, was wiederum den professionellen IT-Sicherheitsmarkt verändert. Jedoch zeigen unsere Auswertungen, dass das Bewusstsein für die Wichtigkeit des Schutzes persönlicher Daten noch zu selten in den Köpfen von Verantwortlichen verankert ist. Wir benötigen dringend einen Paradigmenwechsel, um heutigen Bedrohungen wirksam zu begegnen“, erklärt Christian Ullrich, Head of Business Development bei RED EAGLE.